Windows NT - Einführung und Konzepte

Kapitel 9.2: Systemverwaltung - Server- und Administrator-Werkzeuge

Überblick

Letzte Änderung: 15.6.98 von B. Tritsch

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Server-Manger (NT 3.51: Verwaltung, NT 4.0: Start-Programme-Verwaltung)

Der Server-Manager ist eines der wichtigsten Werkzeuge für die Überwachung des Netzwerks. Er ergänzt die Funktionen des Benutzer-Manager für Domänen.

Der Server-Manager zeigt nach seinem Start eine Liste aller Computer der Domäne an. Veränderungen der Computer-Rollen können über den Server-Manager kontrolliert werden, z.B. die Auf- oder Abstufung eines Domain Controllers. Die Synchronisation der Benutzerkonten- und Rechnerdatenbank läßt sich hier ebenfalls erzwingen. Die wichtigste Eigenschaft ist jedoch wahrscheinlich die Möglichkeit zur Fernadministration von NT-Computern. Dies betrifft z.B. die freigegebenen Verzeichnisse, das Replikationsverhalten oder die Kontrolle von NT-Diensten (Services).

Abbildung 9.7: Blick auf eine Domäne über den Server-Manager

Festplatten-Manager (Start-Programme-Verwaltung)

Der Festplatten-Manager erlaubt die vollständige Kontrolle über die Konfiguration der Festplatten. Dies umfaßt die Erstellung und das Löschen von Plattenpartitionen und von logischen Laufwerken.. Weiterhin können Laufwerks-Identifikationen zugeordnet und logische Datenträgersätze erstellt werden.

Weiterhin erlaubt der Festplatten-Manager das Formatieren und Umbenennen von Festplatten bzw. Volumes.

Abbildung 9.8: Der Festplatten-Manager

Systemmonitor (Start-Programme-Verwaltung)

Ein wichtiges Administrations- und Analyse-Werkzeug, das mit jedem Windows NT ausgeliefert wird, ist der Systemmonitor. Er zeigt die verfügbaren und genutzten Systemressourcen an. Hiermit lassen sich Systemengpässe (Bottlenecks) identifizieren und bei manueller Systemoptimierung die Ergebnisse mitverfolgen.

Der Systemmonitor dient hiermit zur Überwachung des Gesamtsystems und des Netzes. Praktisch alle Informationen, die im Laufzeitsystem verfügbar sind, können erfaßt und dargestellt werden. Hierbei gibt es vier verschiedene Formen, wie die Informationen aufbereitet werden können.

  1. Diagramm: Graphische Darstellung
  2. Warnung: Über- oder Unterschreiten vorgegebener Werte führt ein festgelegtes Programm aus
  3. Protokoll: Informationen werden in eine Log-Datei geschrieben
  4. Report: Darstellung in einem einfachen und übersichtlichen Report-Format

Der Systemmonitor benötigt selbst etwa 5% CPU-Zeit, was bei absoluten Lastangaben zu beachten ist. Bei der Ausgabe der Ressourcenwerte ist auf die Skalierung zu achten, da diese sowohl in Prozent als auch in absoluten Werten dargestellt werden können.

Abbildung 9.9: Der Systemmonitor

Die Auswahlmöglichkeiten zur Darstellung von Systeminformationen sind mit dem Systemmonitor überwältigend. Ein Administrator hat damit annähernd unendliche Kombinationsmöglichkeiten, um auf einem lokalen oder entfernten Computer unter Windows NT Systemanalyse zu betreiben. Die wichtigsten Optionen zur Identifikation von Systemengpässen auf NT-Servern sind die folgenden:

Ereignisanzeige (Start-Programme-Verwaltung)

Die Ereignisanzeige (Event Viewer) stellt die Sicherheits-Informationen aus dem Ereignisprotokoll dar (siehe auch Kapitel Sicherheitsüberwachung):

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