Letzte Änderung: 15.6.98 von B. Tritsch
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Die Verwaltung der Benutzer ist sowohl auf einzelnen Windows NT-Maschinen als auch innerhalb einer Domäne eine zentrale Aufgabe zur Gewährleistung eines reibungslosen Betriebs. Nur ein Administrator hat die Rechte, neue Benutzer anzulegen oder die Daten bestehender Benutzer zu modifizieren. Das hierfür verwendete Werkzeug ist der Benutzer-Manager auf NT-Workstations und der Benutzer-Manager für Domänen auf NT-Servern.

Abbildung 6.1: Der Benutzer-Manager für Domänen
Beim Anlegen eines neuen Benutzers werden eine Reihe von Daten erfragt, wobei die wenigsten (außer dem Login-Namen) angegeben werden müssen. Jeder Benutzer erhält vom NT-System eine eindeutige ID, die mit seinem Login-Namen gekoppelt ist.
Die folgenden Angaben sollten für jeden neuen Benutzer gemacht werden:

Abbildung 6.2: Eingabe der Benutzerattribute
Bisher ungelöstes Problem: Disk-Quota.
Grundsätzlich können in einer Windows NT-Domäne zwei Arten von Benutzergruppen existieren: globale Gruppen und lokale Gruppen:
Der Menüpunkt <Richtlinien> im Hauptfenster des Benutzer-Managers erlaubt die Konfiguration einer Reihe von sicherheitrelevanten Optionen. Im Unterpunkt <Konten...> werden jene Einstellungen vorgenommen, die die globalen Richtlinien von Benutzerkonten betreffen. So können dort das maximale Kennwortalter, die minimale Kennwortlänge, das minimale Kennwortalter, den Kennwortzyklus und das Verhalten bei vergeblichen Anmeldeversuchen eingestellt werden.

Abbildung 6.3: Einstellen der Benutzerrichtlinien
Im Menüpunkt <Richtlinien> <Benutzerrechte...> lassen sich die Privilegien jeder Benutzergruppe und sogar jedes individuellen Benutzers im Bezug auf die Rechte innerhalb der Domäne regeln. Die einzelnen Rechte sind dabei:

Abbildung 6.4: Ändern der Benutzerrechte
Eine Reihe von Benutzerattributen, die erst zur Laufzeit eine gewisse Relevanz erlangen, lassen sich über entsprechende Systemmechanismen behandeln. Hierdurch wird die individuelle Administration von Benutzern gewährleistet:

Abbildung 6.5: Eintragen individueller Benutzerattribute
Die Benutzerdatenbank wir automatisch zwischen den Domain Controllern repliziert (reproduziert). Dies gewährleistet den sicheren Betrieb des Gesamtsystems auch beim Ausfall eines Domain Controllers (Primary Domain Controller oder Backup Domain Controller). Sollen auch andere Daten, wie z.B. Login-Skripts, verteilt gehalten werden, ist die Einrichtung des Replikations-Services nötig.
Hierzu muß zunächst ein Replikator-Account eingerichtet werden, unter dessen Namen der Replikationsdienst für die entsprechenden Import- bzw. Exportverzeichnisse gestartet wird. Dies läßt sich entweder mit dem Dienste-Manager in der Systemsteuerung oder über den Server-Manager einrichten. Definiert man nur ein einziges Export-Verzeichnis läßt sich die Verwaltung zentral und die Datenhaltung redundant verteilt realisieren.