WinCenter Pro: Konzepte und Administration
Kapitel 2: Windows NT - Die Basis
Letzte Änderung: 15.4.98 von B. Tritsch
Überblick
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Die Basis von verteilten PC-Applikationen in einem Internet
Computing Model ist ein spezielles Multiuser Windows NT. Zum
seinem besseren Verständnis sind grundlegende Informationen
über Windows NT nützlich.
Die grundlegenden Eigenschaften von Windows NT sind:
- Preemptive Multitasking
- Flaches Modell des physikalischen Speichers
- Isolation der einzelnen Prozesse durch ein sicheres
Speichersystem
- Unterstützung von Multi-Threading
- Unterstützung von symmetrischen
Multiprozessor-Umgebungen
- Microkernel-Architektur, die jedem Prozeß einen
diskreten Speicherbereich zuordnet
- Ausführungskontrolle im Kernel-Mode, Benutzerprozesse im
User-Mode
- Konzept der Subsysteme (16-Bit-Windows, POSIX, OS/2)
- Windows-Sockets, die kompatibel zum Berkeley-Standard
sind
- DDE, NetDDE, OLE und RPC zur Interprozeß-Kommunikation
Die beiden Ausprägungen von Windows NT - Workstation und
Server - unterscheiden sich in einer Reihe von Punkten. Der
Windows NT Server hat folgende zusätzliche Eigenschaften, wobei
er ein Superset der NT Workstation ist:
- Remote Access Service (RAS) für bis zu 256 Verbindungen
- Entfernt die Beschränkung auf maximal 10
Netzwerkbenutzer
- NT Workstation ist optimiert auf die graphische Ausgabe,
NT Server ist optimiert auf Netzwerkdienste
- Kontrolle einer NT-Domäne
- Vertrauensstellungen
- Zentralisierte Benutzerprofile
- Replikation von Verzeichnisbäumen
- Netzwerk-Logon
- Platten-Mirroring/Striping (RAID Level 1)
- Platten-Striping mit Parity (RAID Level 5)
- Gäste-Account ist standardmäßig deaktiviert
Besonders wichtig ist an dieser Stelle das Verständnis über
die Bestriebssystem-Architektur von Windows NT. Die folgende
Abbildung soll helfen, einen Überblick über die NT-Komponenten
zu bekommen.

Weitere NT-Grundlagen werden im folgenden etwas detaillierter
betrachtet:
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