Letzte Änderung: 2.11.97 von B. Tritsch
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Ursprünglich stützten sich Windows und seine Applikationen auf Initialisierungsdateien (INI-Dateien). Diese enthielten eine Vielzahl von Informationen zum Zustand von Anwendungen, Treibern, Protokollen, zur Lokalisierung von Dateien, etc.. Neben den INI-Dateien ersetzt die Registrierdatenbank auch die alten AUTOEXEC.BAT- und CONFIG.SYS-Datei. Die verbleibenden AUTOEXEC.BAT- und CONFIG.SYS-Dateien dienen nur der Kompatibilität zu DOS- und Windows 3.x-Anwendungen. Diese sind oftmals weiterhin von den Daten aus INI-Dateien abhängig.
In der Registry-Datenbank werden die Informationen statt als ASCII-Strings in direkteren Formaten (UNICODE-Strings, Integers, Binaries, etc.) abgespeichert. Editieren läßt sich die Registry den Programmen RegEdit oder RegEdt32. Genauere Einblicke in die Registry von Windows NT bietet auch das Kapitel Systemverwaltung - Registry des Seminars "Windows NT - Einführung und Konzepte".
Für Anwendungen steht ein Satz an API-Funktionen zur Verfügung, mit denen direkt - ohne Navigation durch die Registry-Struktur - auf registrierte Informationen zugegriffen werden kann. So kann beispielsweise mit der Funktion RegCreateKeyEx ein Registry-Schlüssel erzeugt werden. Existiert bereits ein entsprechender Schlüssel, so dieser von der Funktion geöffnet.
Häufiger werden Registry-Schlüssel mit der Funktion RegOpenKeyEx geöffnet. Die Funktionen RegEnumKeyEx, RegQueryValueEx und RegQueryInfoKey dienen dann zur Ermittlung von registrierten Werten.
Die folgende Liste enthält weitere Registry-Funktionen:
Als Beispiel für die Verwendung des Registry-APIs sei auf das Microsoft-Demoprogramm Monkey aus dem SDK verwiesen.