Programmieren unter MS-Windows

Kapitel 2: Begriffe aus der Windows-Welt

Letzte Änderung: 2.11.97 von B. Tritsch

Überblick

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Graphik

Kommunikation

Konventionen

Speicherverwaltung

Windows Dreieinigkeit

Windows ist in seiner Urfassung aus drei Hauptkomonenten aufgebaut: KERNEL, USER und GDI.

KERNEL - einer ist der Chef:

USER - einer macht die Arbeit:

GDI - einer macht den Außendienst

Und nun alle zusammen: Das KERNEL leitet die Module USER und GDI. USER steht für Fenser-Handling und Äußeres, das GDI verwaltet die Windows-Graphik.

Schönheitsfehler: Das KERNEL braucht Input vom USER-Modul, um reagieren zu können. Dadurch wird die Forderung nach strikter modularer Reinheit verletzt. (Die Veröffenlichung dieser Information kostete den Windows-Entwickler Michael Geary beinahe den Job - Verstoß gegen den Geheimnisschutz von Microsoft!)

Ressourcen

Ressource: Nur-lesbares Datenobjekt, wird bei Bedarf eingelesen oder gelöscht.

Die einzelnen Ressourcen von Windows sind:

Siehe weiter unten für genauere Beschreibung

Multitasking

Windows 3 ist ein Non-Preemptive-Multitasking-System. Dies bedeutet, daß die Kontrolle um Programme für ein Time-Slicing zu unterbrechen nicht vom Betriebssystem übernommen wird. Statt dessen gibt jedes Programm selbständig über Meldungen (Messages) die Kontrolle an das nächste weiter. Dadurch erlangen Messages unter Windows zwei wichtige Bedeutungen: Kommunikation und Ausführungssteuerung.

UNIX ist dagegen ein Preemptive-System. Die Programme mit ihren Fenstern unter X11/Motif haben daher nur die Möglichkeit zur Kommunikation, jedoch nicht zur Ausführungssteuerung. Die Programmausführung wird über ein striktes Timeslicing gesteuert.

Windows NT sowie das neue Windows 95 sind wie UNIX preemptive Systeme.

Objektorientierte Konzepte

Windows benutzt viele Begriffe und Konzepte der objektorientierten Programmierung. Obwohl die Programmentwicklung für Windows nicht objektorientiert geschehen muß, ist es sinnvoll einige Begriffe dieser Technik zu kennen.

Drei grundlegende Eigenschaften kennzeichnen eine objektorientierte Programmiersprache:

In Windows werden aus diesem Kontext folgende Begriffe verwendet:

Für echtes objektorientiertes Programmieren stehen zwei verbreitete Bibliotheken zur Verfügung:

Fazit: Windows erlaubt objektorientierte Programmentwicklung

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